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Gelungene Fahrerpremiere




Nach einem erfolgreichen 24h-Rennen ging das Team Pro-VLN mit dem entsprechenden Elan in den anstehenden vierten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.
Der BMW 318is wurde an diesem Wochenende von Jörg Kurowski und Hubert Hahnengress, der somit seine Nordschleifenpremiere feierte, pilotiert.
Bei besten Witterungsbedingungen nahmen am Samstag Morgen die Fahrer das Training zur 40. Adenauer Rundstrecken-Trophy auf. Nach dem 90minütigen Qualifying stand für das Aachender Team ein 5 Platz in der 12 Fahrzeuge starken Klasse V2, der Serienwagen bis 1800ccm.
Pünktlich um 12:00 erfolgte der Start. Starfahrer Jörg Kurowski verlor zwar zu Beginn des Rennens einige Plätze, konnte sich aber im weiteren Rennverlauf wieder nach vorne fahren. Nach knapp zwei Stunden und 12 gefahrenen Runden musste das Rennen aufgrund eines schweren Unfalls auf der Nordschleife unterbrochen werden. Das Team nutzte die Zeit für einen kurzen Check am Fahrzeug um dann den Neuling Hubert Hahnengress ins Rennen zu schicken. Für ihn begann sein erster VLN-Lauf jedoch erst einmal mit warten, denn nachdem alle Fahrzeuge für den Neustart Stellung bezogen hatten, erfolgte die Information der Rennleitung, dass sich die Bergung des havarierten Fahrzeuges als schwieriger erwies. Da man die Fahrzeuge jedoch nicht ein weiteres Mal in die Boxen ordern wollte, musste das gesamte Feld noch rund eine Stunde unter der glühenden Eifelsonne ausharren bis endlich um 16:00 der Re-Start erfolgen konnte.
In der verbleibenden Zeit des Rennens fuhr Hahnengress ein ruhiges und unauffälliges Rennen. Für ihn stand an diesem Wochenende im Vordergrund das Auto ohne Schäden über die Distanz zu bringen sowie Spaß bei seinem ersten Lauf zu haben. Am Ende des Rennens belegte das Team Platz 112 von 159 gestarteten Fahrzeugen.


Bereits am kommenden Wochenende steht der nächste Einsatz auf der Nordschleife an. Beim vierten Lauf der RCN werden Jörg und Sebastian Krell wieder an den Start gehen.


Text: Alexandra Vormann

Solider Höllenritt

Top 100 Platzierung für das Team aus Aachen




Auch für das Aachener Privatteam war das 24h-Rennen am vergangenen Wochenende der Höhepunkt der diesjährigen Motorsportsaison.

Zum Warm-Up für den 24stündigen Marathon durch die Grüne Hölle fuhren das Vater-Sohn-Team Jörg und Sebastian Krell am Donnerstag Morgen den dritten Lauf der RCN. Ziel der beiden war es, an den Erfolg vor zwei Wochen, als man den ersten Klassensieg der RCN-Saison feiern konnte, anzuschließen.
Einsetzender Regen kurz nach dem Start zwang Startfahrer Jörg Krell dazu, wieder die Boxengasse anzusteuern um Regenreifen aufziehen zu lassen. Nach 6 gefahrenen Runden stand der reguläre Tankstopp mit gleichzeitigem Fahrerwechsel an. Jörg Krell übergab das Steuer des BMW E36 M3 an seinen Sohn Sebastian, der sich, aufgrund der zunehmend abtrocknenden Strecke, für Slicks entschied.
Bereits 3 Runden nach dem Stopp ereichte das Team die Nachricht eines Einschlags im Streckenabschnitt Wippermann. Krell ist auf dem ausgelaufenen Kühlwasser eines Konkurrenten von der Strecke abgekommen und in die Leitplanken eingeschlagen. „Das es dort rutschig ist war für mich nicht ersichtlich. Ich habe noch versucht, das Auto abzufangen, aber da war nichts mehr zu machen. In so einer Situation ist man eben nur noch Passagier“, äußerte sich der 26jährige Maschinenbaustudent, der bei dem Unfall unversehrt geblieben ist.
Da man für das 24h-Rennen ein anderes Fahrzeug vorgesehen hatte, stand einem Start am Samstag nichts im Wege.

Bereits am Nachmittag war der Unfall wieder vergessen und Sebastian Krell griff im freien Training wieder als erster für das Team Pro VLN in das Lenkrad des BMW 318is. Das freie Training sollte genutzt werden um das Auto für die beiden Qualifyings optimal auf den Eifelkurs abzustimmen.
Pünktlich zum ersten Qualifying am Donnerstag Abend öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Da bei diesem Witterungsbedingungen keine respektable Trainingszeit fahrbar war, und um kein Risiko einzugehen, fuhr jeder der vier Fahrer einige Runden, um sich dann voll und ganz auf das zweite Zeittraining am Freitag Mittag zu konzentrieren.
Bei optimalen Witterungsbedingungen nahm auch das Team Pro VLN die Jagd nach den Rundenzeiten auf. Leider fand man im Training noch nicht die optimale Abstimmung. Dies sollte sich jedoch bis zum Start des 24h-Rennens ändern.
„Der Startplatz ist sicherlich nicht optimal, aber da das Rennen nicht in der ersten Runde sondern nach 24 Stunden entschieden ist, sehen wir das alle sehr locker“, so Sebastian Krell nach dem Qualifying.
Für das Fahrerquartett Sebastian Krell, Marco Keller, Jörg Krell und Jörg Kurowski hieß es am Samstag Nachmittag um 16:00 bei sommerlichen Temperaturen Start zum 37. ADAC 24h-Rennen. Startfahrer Sebastian Krell hielt sich, taktisch klug, aus allen Startgefechten heraus und konnte so schon zu Rennbeginn einige Platzierungen gut machen. Nach zwei Stunden übergab er den BMW an Teamkollege Jörg Kurowski. Er fuhr genau wie Jörg Krell und Marko Keller fehlerfreie und problemlose Turns während der sich das Team Platzierung um Platzierung nach vorne fahren konnte. Und so kratze man bei Sonnenaufgang am frühen Sonntag morgen bereits an der magischen Grenze der Top 100, die nur wenige Runden später durchbrochen wurde. Zeitgleich schob sich das Team auf den 5. Platz in der Klasse V3.
Dank perfekter Leistungen sowohl von den Fahrern als auch von der Boxencrew und beachtlich wenig Materialverschleiß belegte das Team am Sonntag Nachmittag den 86. Gesamtplatz und den fünften Platz in der Klasse. Das Ziel, unter die ersten 100 Starter zu kommen, hat das Team, also erreicht.
Für Sebastian Krell bedeutete dieses Ergebnis die fünfte Ankunft bei seinem fünften Start beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring.
Ein Dank geht an die Sponsoren SMS Elotherm und GTÜ Becker&Strang, ohne die der Einsatz beim Marathon durch die Grünen Hölle nicht möglich gewesen wäre


Text: Alexandra Vormann

Geglückte Generalprobe für das 24h-Rennen




Nach dem Regenchaos beim zweiten VLN-Lauf, den das Aachener Team als Regentest angeharkt hat, wollte man an diesem Wochenende die Platzierung in der Klasse V5 verbessern und sich auf das bald anstehende 24h-Rennen vorbereiten.
Zumindest das Wetter folgte der vor zwei Wochen von Sebastian Krell ausgegebenen Devise, dass auf Regen wieder Sonnenschein folgt.
Am frühen Freitag Morgen konnte jedoch noch niemand im Team ahnen, dass schon am Nachmittag dunkle Wolken aufziehen sollten.

Die beiden Fahrer, darunter ein VLN-Neuling, absolvierten erste Runden auf dem BMW 318i, die nach einigen Gewöhnungsrunden immer besser wurden. Der Schreck fuhr dem Team dann doch in die Glieder als die Meldung kam, dass der BMW ausgangs Streckenabschnitt Hatzenbach von der Fahrbahn abkam und die Leitplanke touchiert hatte. Als der Schaden gesichtet wurde, stand bedauerlicherweise fest, dass ein Start mit dem „kleinen BMW“ am Samstag nicht mehr möglich war.

Entgegen der Planungen nahm somit nur der BMW E36 M3 bei strahlendem Sonnenschein das Training zum 51. ADAC ACAS H&R Cup auf.
In einer 16 Starter starken Klasse konnte sich Pro-VLN, nach einem Training mit zahlreichen Gelbphasen, wieder im Mittelfeld, mit einer guten Ausgangsposition für das anstehende Rennen positionieren.

Das vierstündige Rennen verlief für das Fahrertrio Sebastian Krell, Marko Keller und Achim Trapehl ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Durch fahrerisches Geschick und perfekte Boxenstopps konnte sich das Team während des Rennens Platzierung um Platzierung nach vorne fahren und so belegte man am Ende des dritten VLN-Laufs den 76. Platz in dem rund 200 Fahrzeuge umfassenden Fahrerfeld.
Damit konnte das Team PRO-VLN bereits die dritte Zielankunft im dritten Rennen feiern und die Pause bis zum nächsten VLN rennen wird man in Aachen nutzen um den BMW M3 weiter zu optimieren.

In drei Wochen steht aber erst mal das 24h Rennen auf dem Nürburgring an, wo Sebastian Krell (Aachen) und Marco Keller (Aachen) zusammen mit Jörg Krell (Bergisch Gladbach) und Jörg Kurowski (München) mit dem BMW 318is an den Start gehen werden. Das ausgegebene Ziel für das Saisonhighlight ist ganz klar an zu kommen, es wäre die fünfte Zielankunft in Folge für Sebastian Krell und das bei bisher fünf 24h Rennen Starts.



Text: Alexandra Vormann



PRO-VLN - Team aus Aachen geht motiviert in die neue Saison

Die knapp fünfmonatige Winterpause hat das Team rund um den 26-jährigen Maschinenbaustundenten Sebastian Krell (Aachen) dazu genutzt, den BMW E36 M3 mit dem man in der Klasse V5, der seriennahen Fahrzeuge mit einem Hubraum von 2500 bis 3000 ccm, an den Start gehen wird, einer kompletten Revision zu unterziehen.

Erklärtes Ziel für die am kommenden Samstag mit der 56. ADAC Westfalenfahrt beginnenden Saison ist es, in der Klasse V5 vordere Platzierungen einzufahren.
Unterstützt wird Sebastian Krell dabei von Marco Keller (Aachen) und Achim Trappehl (Bad Ems).
Mit dem Remscheider Unternehmen SMS Elotherm, das Anlagen und Maschinen für thermische Elektrotechnologie fertigt, ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelungen, einen Globalplayer als Hauptsponsor für die VLN und das 24h-Rennen für sich zu gewinnen. Außerdem wird das Team Pro-VLN von GTÜ Becker & Strang (Sachverständiger) unterstützt.

Neben dem bereits genannten, in der V5 startenden BMW, wird das Aachener Team mit einem BMW E36 318is in der hubraumschwächeren Klasse V2 vertreten sein. Die genaue Fahrerpaarung ist noch unklar. Fest steht nur, dass es sich im Stammfahrer aus den vergangenen Jahren handelt.

Mit dem von SMS Elotherm unterstützten BMW M3 wird man zusätzlich auch beim Saisonhöhepunkt, dem 24h-Rennen im Mai, an den Start gehen. Ziel für das Großereignis in knapp 7 Wochen ist es, wie bereits im vergangenen Jahr, das Auto ins Ziel zu bringen und in der Klasse eine vordere Platzierung zu belegen.

Sebastian Krell wird außerdem, ebenfalls mit einem BMW E36 M, gemeinsam mit seinem Vater bei allen Läufen der RCN an den Start gehen.



Text: Alexandra Vormann

Fahrer gesucht für 2009

Wir suchen für unseren BMW E36 318iS (Klasse V2) noch Fahrer für die VLN Saison 2009 auf dem Nürburgring. Interessenten können sich bei Sebastian Krell (sebastian@skrell.de) melden.





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